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Glossar medizinischer Fachausdrücke


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O

 

occipital s. okzipital
OCD Abk. für engl. obsessive-compulsive disorder, s. Zwangsstörung
oculogyric crises engl. >Blickkrampf
Odds-Ratio Statistik, auch Chancenverhältnis, Abk. OR, Maßzahl, die in der medizischen Statistik meistens verwendet wird, um den Einfluss eines Risikofaktors auf das Auftreten einer Krankheit zu beschreiben
Off-Label-Verordnung die Verordnung eines zugelassenen Fertigarzneimittels außerhalb des in der Zulassung beantragten genehmigten Gebrauchs
okzipital am oder zum Hinterkopf gelegen, engl. occipital
onset engl. der Ausbruch einer Krankheit
Open-Label-Studie eine nicht verblindete Studie, d.h. sowohl die Studienteilnehmer als auch die behandelnden Ärzte wissen, welche Behandlung ein Patient erhält
Opioid Substanzen, die eine dem Morphin (Wirkstoff des Opiums) ähnliche Wirkung haben; viele Opioide sind starke Schmerzmittel. Im Gegensatz zur weit verbreiteten Meinung ist die Gefahr sehr gering bei der medizinischen Behandlung mit Opioiden süchtig zu werden.
oppositional defiant disorder Störung des Sozialverhaltens mit aufsässigem, ungehorsamem, trotzigem und provokativem Verhalten; typisch sind auch Wuausbrüche, bewusstes Ärgern der Mitmenschen und deringe Toleranz gegenüber Frustrationen
opthalmologisch augenärztlich, die Augen betreffend
Orbicularis-oculi-Reflex schnelles, unwillkürliches Schließen der Augenlider beim Berühren der nächsten Umgebung des Auges
orbito-frontal Augehöhle und Stirn betreffend; meist im Zusammenhang orbitofrontaler >Cortex: über den Augenhöhlen gelegener Teil der Hirnrinde
Östrogene weibliche Sexualhormone, die Konzentration im Blut schwankt mit dem weibl. Zyklus, engl. estrogens
Oxygenierung 1. Anlagerung von Sauerstoff an >Hämoglobin 2. Versorgung des Gewebes mit Sauerstoff

Dieses Glossar wurde von Gregor Wenzel in Zusammenarbeit mit dem IVTS erstellt.

Die Erkenntnisse in der Medizin unterliegen laufendem Wandel durch Forschung und klinische Erfahrungen. Der Autor dieses Glossars hat große Sorgfalt darauf verwendet, dass die hier gemachten Angaben (insbesondere zu Therapieverfahren und Arzneimitteln) dem derzeitigen Wissensstand entsprechen. Jedoch können Autor und der Verband IVTS e.V. keine Gewähr für diese Informationen übernehmen.

Literaturreferenzen:

1.   Roche Lexikon Medizin, 5. Aufl., Urban & Fischer, 2003
2.   Duden, Das Wörterbuch medizinische Fachausdrücke, 6. Aufl., Dudenverlag, 1998
3.   Poeck, Hacke, Neurologie, 12. Auflage, Springer, 2006
4.   Faller, Lang, Medizinische Psychologie und Soziologie, 2. Aufl., Springer, 2006
5.   Reuter, Dictionary of Clinical Medicine, Thieme, 1997
6.   Pschyrembel Klinisches Wörterbuch, 261. Aufl., de Gruyter, 2007
7.   Berlit, Klinische Neurologie, 2. Aufl., Springer, 2006
8.   Murken et al., Humangenetik, 7. Auflage, Thieme,2006
9.   Buselmaier, Humangenetik, 4. Aufl., Springer, 2007
10. Aktories et.al., Pharmakologie und Toxikologie, 10. Aufl., Elsevier, 2009
11. Tölle, Windgassen, Psychiatrie einschließlich Psychotherapie, 15. Aufl., Springer, 2009
12. Rupprecht, Roter Faden Psychiatrie und Psychotherapie, Wiss. Verl.-Ges. Stuttgart, 2006
13. Schünke, Schulte, Schumacher, Prometheus - Kopf und Neuroanatomie, Thieme, 2006
14. Klinke, Pape, Silbernagl, Physiologie, 5. Aufl., Thieme, 2005
15. Schmidt, Lang, Physiologie des Menschen, 30. Aufl. Springer, 2007

 

 



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